Ramen mit Wantans

Wie schon erwähnt liebe ich die asiatische Küche und Ramen sind echt mein Ding, man könnte sagen ich bin süchtig. Das erstmal kam ich mit Ramen bei der Serie Chef's Table in Berührung, als ich mir den Koch Ivan Orkin angeschaut habe, der aus Ramen etwas ganz besonderes macht. Daraufhin habe ich probiert sein Buch zu bekomme. Allerdings ist das bei uns garnicht so einfach. Also um erstmal in das Thema reinzukommen habe ich das Buch Ramen (Hölker Verlag) gekauft, mich erstmal eingelesen und dann eine Suppe nach der anderen gekocht zum Leidwesen meines Bruders :). 

 

Das erste mal als ich die Suppe gekocht habe, hatte ich für die Wantans leider den falschen Teig, dafür war es beim zweiten mal um so besser. An diesem Abend kam eine Freundin direkt von der Arbeit zu Besuch und wir haben los gelegt. Als Vorspeise gab es Tempura, mini Pak Choi mit Wasabi- und Misomayonnaise. Danach gab es dann endlich die Ramen mit Wantans. Was das schöne an diesen Ramen ist, dass jeder mithelfen kann und es schmeckt natürlich fantastisch.

Einkaufsliste: 

  • 300g Rinderhackfleisch 
  • 1 Zucchini 
  • 3 Karotten 
  • 1 Brokkoli
  • 1 Packung Thaispargel 
  • mini Pak Choi 
  • Ingwer
  • Sake 
  • Mirin 
  • Noriblätter 
  • Bonitoflocken 
  • 1-2 L Erdnussöl

 

Für den Teig:

  • 120g Mehl 
  • 1 1/2 El Speisestärke 
  • 1 Eigelb 
  • 300 ml kaltes Wasser 

Zutaten für Tempura:

  • 1 Zucchini
  • 3 Karotten
  • 1 Brokkoli 
  • 1 Packung Thaispargel
  • mini Pak Choi 
  • 180g Mehl 
  • 1-2 l Erdnussöl (oder anderes Frittieröl)

Für die Mayonnaisen:

Für die Ramen Eier:

  • 6 Eier
  • 1 1/2 Tassen Rinderbrühe 
  • 1/2 Tasse Sojasoße 
  • 1/4 Tasse Mirin
  • 1/4 Tasse Sake 
  • 1 tl Zucker 
  • 2 Eigelb 
  • 1/2 l Öl (kann auch mehr oder weniger sein)
  • 1-2 tl Zitronensaft
  • Pfeffer/Salz
  • 2 tl Sojasoße
  • 2-3 tl Miso
  • 2-3 tl Wasabipaste 
  • 1-2 tl Brühe

Für die Ramen: 

  • 2 l Rinder Brühe
  • 6 Portionen Ramen 
  • 1/2 Packung Wantanblätter 
  • 6 Frühlingszwiebeln 
  • 300g Hackfleisch
  • 2 tl Sesamöl 
  • 1 El Sojasoße 
  • 1-2 Tl Fisch und Austernsoße 
  • 1 El Ingwer 
  • 1 knoblauchzehe
  • 4 tl Furikake 
  • Sojasprossen 

Furikake ist ein Topping für verschiedene Ramen. Die Zutaten sind 3 Noriblätter, 2g Bonitoflocken, 70g geröstete schwarze und weiße Sesamsamen und 2 TL Meersalzflocken. Alles zusammen in einen Mixer geben und zu einem Pulver Mixen, danach in ein Schraubglas füllen und aufbewahren. Man kann es nicht nur zu Ramen sonder auch als Topping für Reis, Salate oder sogar einer Avocadostulle verwenden. 

Zubereitung: 

  1. Die Wantanblätter Übernacht auftauen lassen. Die 6 Eier weich kochen (6 Minuten) und pellen. Alle Zutaten der Soße zusammen mischen und die gepellten Eier für 1-2 Stunden einlegen. Die Soße wird nachher auch unser Tare für die Suppe. 
  2. Den Pak Choi halbieren und in eine Grillpfanne mit etwas Öl von allen Seiten gar braten. Aus der Pfanne nehmen und mit etwas Meersalz auf einem Teller anrichten.                            
  3.  Für das Tempura: Karotten, Zucchini, Brokkoli und Spargel in mundgerechte Stücke schneiden. Alle Zutaten für den Teig zusammen In einen Schüssel geben und mit dem Rührer zu einem Teig verrühren. Das Gemüse in Mehl wende damit der Teig besser hängen bleibt. Einen Topf oder einen Wok mit Öl auf 170-180 °C erhitzen. Das Gemüse in den Teig tunken und Portionsweise frittieren. Danach auf einem Küchentuch auftupfen und mit dem Mayonnaisen servieren.
  4. Für die Mayonnaisen: Die Eigelbe mit dem Zitronensaft und Pfeffer/ Salz verrühren. Dann das Öl in einem leichten Strahl, unter ständigem rühren mit einem Schneebesen, zur Eigelbmasse geben. Das Miso mit der Rinderbrühe und 1 TL Sojasoße glatt rühren. Dann die eine hälfte der Mayonnaise hinzugeben und verrühren. Den anderen Teil der Mayonnaise mit Wasabi und 1 TL Sojasoße verrühren. Beide Mayonnaisen mit Pfeffer und Salz abschmecken.
  5. Für die Ramen: Die Schüsseln bei 50 °C in den Ofen stellen. 2 Frühlingszwiebeln in Streifen schneiden und in kaltes Wasser legen. Die restlichen Frühlingszwiebeln in Röllchen schneiden und in einer Pfanne weich garen. Hackfleisch mit Ingwer, Knoblauch, Sojasoße, Austernsoße und Fischsoße vermengen. Die gegarten Frühlingszwiebeln dazu geben.
  6. Die Brühe aufsetzten und das Wasser für die Ramen aufsetzten.  Die Wantanblätter auseinander auf einer großen Fläche auflegen. Auf jedes Wantanblatt 1 1/2 tl Füllung geben. Die Kanten der Wantanblätter mit kaltem Wasser bestreichen und zu einem Dreieck falten. Dabei darauf achten das die Luft aus den Wantan's gedrückt wird. 
  7. Die Ramen kochen. Die Soße von den Ramen Eiern auf die Schalen verteilen und jeweils mit ein wenig Brühe verquirlen. Die Wantan's in der Brühe oder im Wasser 2-3 Minuten garen. Die Nudeln abgießen und auf die Schalen verteilen. Dann die Schalen mit Brühe aufgießen und die fertigen Wantans auf die Schalen verteilen. Die Frühlingszwiebeln, Sojasprossen und die halbierten Eier ebenfalls auf die Schalen verteilen.  Jede Schale mit Furikake bestreuen und servieren.

Ihr könnt natürlich je nach belieben die Ramen mit mehr Gemüse bestücken. Ich hatte zum Beispiel noch etwas Thaispargel und etwas Brokkoli angebraten und zu den Ramen geben. Wer es gerne Scharf hat kann sich zum Tare noch Chiliöl in die Suppe machen. (Tare nennt man die abschließenden Zutaten beim würzen der Ramen hier könnt ihr eurer Fantasie freien lauf lassen) Wenn ihr wollt könnt ihr auch anstatt einer Hackfleischfüllung eine Garnelen oder eine Pilzfüllung machen. 

Ihr könnt die Wantans natürlich auch in Säckchen falten allerdings ist das viel schwieriger als die Dreiecke, da man bei den Säckchen meistens noch zu viel Luft hat.

Ihr könnt die Wantans natürlich auch in Säckchen falten allerdings ist das viel schwieriger als die Dreiecke, da man bei den Säckchen meistens noch zu viel Luft hat.

Genießt es und wer weiß, vielleicht werdet ihr ja auch Ramen süchtig.

Guten Appetit oder wie man in Japan sagen würde Yoi shokuyoku