ein Kurztrip nach Holland

Jeder der glaubt in Holland gibt es nur frittiertes und man findet nichts gesundes oder interessantes zum Essen der hat sich wirklich getäuscht. Klar habe ich Bitterballen und so gegessen aber eben auch Avocadobrote, Frühstück Bowls, asiatisch angehauchtes Essen, kurzgefasst es gibt von allem etwas man muss nur wissen wo man suchen muss.

In meinen Herbstferien haben meine Mama und ich uns kurzfristig dazu entschlossen nach Holland zufahren. Wir haben in Zandvoort gewohnt, da es direkt am Meer liegt. Von Zandvoort aus hatten wir dann nur 10 Minuten bis nach Haarlem und 30 Minuten bis nach Amsterdam gebraucht.  

Mir persönlich hat am besten Harlem gefallen da es sehr Nobel gestaltet ist. Als wir das erstmal mal durch Harlem gelaufen sind konnte ich den Mund garnicht mehr zu machen. Es gab ein Restaurant nach dem anderen und alle, wirklich alle hätte ich direkt besuchen können. Allerdings waren wir nur für 4 Tage oben, weshalb wir nur die ansprechendsten Lokale besucht haben. 

Da wir im Herbst oben waren hatten leider nicht mehr alle Strand Cafés auf, die wenigen die offen waren und die zwei die wir davon besucht haben waren einfach der Hammer.


ZANDVOORT:

Tijn Akersloot 

Das Tijn war unsere erste Anlaufstelle. Es ist ganz am Ende der Strandpromenade und man kann den Sonnenuntergang einfach super genießen.

Leider habe ich vom ersten Abend keine Bilder, dafür aber von nächsten Nachmittag um so mehr. Ich habe mir Nachmittags direkt noch ein zweites mal Bitterballen bestellt da ich sie einfach liebe und soweit ich weiß gibt es die in meiner Umgebung auch nicht. Damit es allerdings nicht vollkommen ungesund ist habe ich mir noch ein Avocadobrot und ein Minztee bestellt. Alles super lecker.

Ubuntu Beach

Das Ubuntu beach unterscheidet sich grundlegend vom Tjin. Die Gerichte sind asiatisch angehaucht, es ist alles etwas gesünder und es gibt eine Saftbar. Beim ersten Besuch bin ich hin gejoggt und meine Mama hingefahren und ich muss sagen wir kamen gleichzeitig an. Ich habe mir dann direkt einen Detox-Saft bestellt und eins sag ich euch der hat alle Geister in mir geweckt.

Auf den Bilder sieht man einmal das super perfekte und gesunde Frühstück und einen kleinen Ausschnitt vom Abendessen. Beim Abendessen habe ich nicht so viele Bilder gemacht, da das Licht einfach nicht mitgespielt hat. Der Laden ist super schön eingerichtet, alles so ein bisschen im Urwaldstil mit vielen Pflanzen und Holz. Der Service ist super nett und was mich echt gewundert hat die Holländer sprechen alle, wirklich alle perfekt Englisch. Als wir dort gefrühstückt haben konnte man sich wirklich entspannen, chillige Musik, auf dem Meer gefühlt 100 Kiter und eine angenehme Wärme. 


HARLEM:

Wie am Anfang schon erwähnt ist Harlem eine super schöne, noble Stadt. Viel mehr möchte ich eigentlich nicht dazu sagen, ihr müsst es einfach selbst sehen. An jeder Ecke gibt es was zu entdecke sei es ein Café, ein Chocolatier, ein Geschäft oder ein Restaurant. Ein paar kleine Tips habe ich allerdings für euch. Also ihr müsst umbedingt ins Petossi, ins Dille und Kamille (ein Geschäft wo es alles, wirklich alles für die Küche gibt) und in das Café For Tuyn. Das Petossi ist ein schickeres Restaurant für Abends, der Koch ist ein toller Typ, welcher auch mal schnell in den Service springt. Petossi heißt übrigens Grünkohl. Man kann zwischen eine 2,3 oder 4 Gänge Menü entscheiden. Meine Mama und ich hatten ein 4 Gängmenü mit passender Weinbegleitung. Jeder einzelne Gang war echt lecker. Wir hatten zum Beispiel Tatar vom Rind, dreierlei vom Blumenkohl, Schwertmuscheln und Ente. Das Café For Tuyn ist auch ein sehr cooler Landen, es befindet sich direkt an einem "Marktplatz" im Zentrum Harlem's. Wenn man sich setzt bekommt man erstmal 700ml Echtes Harlemer Wasser aus dem Hahn und ein kleines Glas voll Chips, natürlich aufs Haus. Wir hatte nur was getrunken aber ich muss sagen das Essen sah auch nicht schlecht aus.


AMSTERDAM:

Klar gibt es in Amsterdam wunderschöne Ecken ein paar von denen habe ich auch besucht allerdings liegt für mich alles sehr weit auseinander und den Stadtkern von Amsterdam find ich persönlich jetzt nicht besonders schön. 

Pluk

Im Pluk haben wir gestartet und mit einem super Frühstück erstmal Energie für den Tag geholt. Der Laden ist relativ klein und hat Selbstbedienung. Das Personal ist super freundlich, durch die hohen Fenster ist der Raum super hell und man fühlt sich direkt eingeladen.

Meine Mamma hatte ein Avocadobrot mit pochiertem Ei und ich hatte einen Exotik Bowl, beides war super lecker und ist natürlich auch super gesund.

Foodhallen

Nachdem wir für mich dann endlich Laufschuhe gefunden hatten und ich sag euch, das war vielleicht eine schwere Geburt, haben wir uns auf den Weg in die Foodhallen gemacht. Zuerst dachte ich die Hallen sind so ähnlich wie die Markthalle 9 in Berlin aber ich wurde eines Besseren belehrt. In den Foodhallen steht ein Essenstand neben dem anderen, von vegetarisch über italienisch, asiatisch bis hin zu französischen Küchlein ist alles da, ich hätte mich den ganzen Tag von Stand zu Stand essen können. Auch das Getränke Angebot ist nicht schlecht es gibt verschiedene Bars dabei einen extra nur für Gin&Tonic und eine nur für Bier, bei den Getränken ist also auch alles da was das Herz begehrt. Die Foodhallen sollten/müssen umbedingt auf eurer To do Liste stehen.

Nach den Foodhallen ging es dann wieder zurück Richtung Zandvoort. Allerdings hatte ich noch zwei Sachen wo ich unbedingt hin wollte, einmal the Cold pressed Juicery und zum zweiten the Fat Dog. Also haben wir auf unserem Heimweg noch einen kurzen zwischen Stop bei beiden gemacht. Da the Fat Dog erst um 12 Uhr aufgemacht hat haben wir uns die Zeit rund ums Van Gogh Museum vertrieben.

The Cold pressed Juicery 

Ich habe noch nie in meinem Leben eine so geile Saftbar gesehen. Alles ganz frisch gemacht, die verschiedensten Variationen an Zutaten. Die Säfte sind zwar relativ teuer aber es lohnt sich einen oder gleich mehrere zu kaufen. Wir waren relativ früh in der Juicery und sie war gerammelt voll. Anscheinend kommen Leute jeden Tag vor der Arbeit und holen sich eine ordentliche Portion Vitamin C ab.

IMG_6905.JPG

The Fat Dog 

The Fat Dog ist ein Hotdog Laden. Ich kam auf diesen Laden durch einen Artikel in der Rolling Pin, welcher über den Besitzer des Ladens ging. Es handelte sich darum, dass der Besitzer des Laden ein Sternekoch war, seine Sterne abgegeben hat um sich dem Hotdog zu widmen und genau so sind auch die verschiedenen Kreation. Da ist nichts mit Röstzwiebeln, Ketchup , Gurke und Co, sondern mit Chili, Guacamole, Gruyere und vielleicht sogar Gänseleber. Den Klassiker gibt es aber natürlich auch.

Ich habe mir zu meinen Hotdog anstatt Pommes Nachos mit Guacamole bestellt. Ich dachte jetzt bekomm ich so ne schöne kleine Portion überbackene Nachos aber man hat mich eines besseren belehrt, bekommen habe ich einen Sombrero voll mit Nachos, das war dann auch für mich viel zu viel.