Burger, Burger, Burger

Burger sind schon lange nicht mehr nur Burger, sie sind eine Philosophie, die Möglichkeit, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und nach Belieben eine echte Geschmacksexplosion. Ich habe meine Burger-Liebe schon vor langer Zeit entdeckt, war aber nie ein großer Fan von fertigen Burger Buns oder von Fett-getränkten Fast-Food-Burgern. Klar, auch ich sündige ab und an, z.B. bei langen Autofahrten, wenn ich einfach dringend einen Burger brauche und es nicht anders geht, als an der Raststätte noch schnell den Heisshunger zu stillen.  Aber genau diese Situationen, in denen ich einen labberigen Burger mit zähem Fleisch und Fertig-Mayo in den Händen halte, sind es die,  die mir immer wieder zeigen, wie unschlagbar doch selbstgemachte frische Burger sind. 

Kommen wir nochmal zu den Burger Buns, die Grundlage eines perfekten Burgers. Die fertigen Burger-Brötchen, die wir in den Supermärkten kaufen können, überzeugen mich absolut nicht: Man kann sie nicht richtig greifen, sie bröseln auseinander und schmecken nach Plastik. Doch meistens kaufen wir sie ja trotzdem, weil es einfach ist. Denn Burger Buns selbst machen ist alles andere als das. Ich glaube, ich musste 3-4 Rezepte ausprobieren, bis ich für mich den perfekten Bun kreiert hatte, schön fluffig und vor allem: lecker.  Doch was ist mindestens genauso wichtig wie das, was den Burger umgibt? Genau, das was drin ist. Für mich als Nicht-Vegetarierin ist das Fleisch und dessen Qualität mit das Wichtigste an einem schönen saftigen Burger. Hinzu kommen die Soßen, Beläge und Beilagen, die jeden Burger einzigartig machen. Jedesmal kann man sich neu ausprobieren und seinen Ideen freien Lauf lassen: man kann anderen Käse, andere Soßen, exotisches Gemüse, neue Gewürze und und und ausprobieren. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! 

Um noch ein bisschen mehr über Burger zu lernen und mehr Input für neue Geschmackserlebnisse zu bekommen, habe ich mir das Burger Unser gekauft. Also, freut euch auf die nächste Buchvorstellung. Jetzt heißt es aber erstmal: An den Burger, fertig, los!

Hier kommt das Rezept für meinen perfekten Burger. Ich habe mich nach langem Probieren für einen Brioche-Bun entschieden, luftig, lecker und er ergänzt den Burger-Geschmack einfach super.


Zutaten für den Bun:

  • 3/4 Würfel Hefe
  • 150 ml Vollmilch
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 2 Eier
  • 540g Weizenmehl (Typ 550)
  • 2 1/2 EL Zucker 
  • 1 1/2 TL Salz 
  • 100g Butter
  • Schuss Sahne 

Zubereitung:

  1. In einer Schüssel Hefe, lauwarmes Wasser, leicht erhitzte Milch, Zucker und etwas Mehl verrühren. 10-15 Minuten quellen lassen.
  2. Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Ein Ei und in Würfel geschnittene Butter hinzugeben. Die Hefemsichung ebenfalls zum Mehl geben und alles 10 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit Frischhaltefolie abdecken und 2 Stunden aufgehen lassen.
  3. Teig nochmals durchkneten. Wieder mit Frischhaltefolie abdecken und 1 Stunde gehen lassen.
  4. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitssuche legen und achteln. Ein Achtel in die hole rechte Hand legen und die Ränder immer wieder nach innen falten, bis eine glatte Kugel mit schöner Spannung entstanden ist. Die Teigrohlinge mit einem Küchentuch abdecken und nochmals 1 Stunde gehen lassen.
  5. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Ober - Unterhitze). Unten in den Ofen eine mit Wasser gefüllte, ofenfeste Form stellen. Das zweite Ei mit einem Schuss Sahne verquirlen und die Brötchen damit bestreichen. Sofort im Ofen auf der mittleren Schiene 15-20 Minuten goldbraun backen. Vor der Verwendung leicht abkühlen lassen.

Ihr könnt die Buns mit verschiedenen Dopings wie Sonnenblumenkerne oder Sesamöl aufpimpen. Dafür müsst ihr die Kerne nur auf das Eigelb streuen, bevor sie in den Ofen gehen.


 Zutaten für die Rote-Bete-Mayonnaise:

  • 8 EL selbst gemachte Mayonnaise 
  • 4 El Rote-Beete-Granulat ( Falls ihr kein Rote-Beete-Granulat zu kaufen bekommt, verwendet Rote-Beete-Saft und getrocknete Rote-Beete)
  • 3-4 Tl Meerettich 
  • 2 Spritzer Weisweinessig 
  • 1 Prise Salz 

Zubereitung:

  1. Die getrocknete Rote Beete ganz fein hacken und dann mit den restlichen Zutaten vermengen. Mit Salz und Meerrettich abschmecken.

Zutaten für Der Dunkle Ritter:

  • 1 El Honig
  • 1 El Ahornsirup
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 4 EL Ketchup 
  • 1 Msp. Chilipulver 
  • etwas Meerrettich 
  • 200 ml Sossengold ( Soßenansazt)

Zubereitung: 

  1. Honig und Ahornsirup in einem Topf aufkochen. Senf, Ketchup, Chili und Meerrettich zugeben und einkochen lassen. Mit Sossengold ablöschen und reduzieren ggf. mit etwas Meersalz abschmecken.

Sonstige Zutaten:

Hier kommt es darauf an, wie vielen Personen ihr. Wir waren zu viert.

  • 1 kg Rinderhackfleisch (natürlich frisch vom Metzger)
  • 1 El Öl
  • Salz und Pfeffer
  • 1-2 Tomaten
  • 1 kleine Salatgurke
  • Wildkräutersalat
  • 1 Zwiebel
  • Cheddar und Blauschimmelkäse
  • Pimentos 
  • Süskartoffeln für Süßkarteoffel-Pommes 

Für die Pattys und zum Servieren: 

  1. Das Fleisch mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken. In Pattys formen und eine kleine Mulde in die Mitte drücken.
  2. Den Bacon auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 200 Grad Ober-Unterhitze in den Ofen Schieben. Bleibt am besten in der Nähe, denn der Bacon wird ziemlich schnell knusprig. 
  3. Zwiebel, Gurke und Tomaten in dünne Ringe schneiden oder Hobeln. Den Salat putzen. Alles auf einem Teller bereitstellen. 
  4. Die Pattys in einer Pfanne mit Öl von allen Seiten anbraten, bis sie den gewünschten Status erreichen (Medium/done). Den Käse darauf verteilen und abdecken, damit der Käse anfängt zu schmelzen. 
  5. Jetzt geht es ans zusammen bauen: jeder wie er will!

Lasst es euch schmecken!