Gazpacho

Kennt ihr das, wenn man vor lauter Hitze im Sommer kaum Hunger hat? Aber trotz der heißen Temperaturen sollte man nicht mit leerem Magen schlafen gehen, denn dann wird man am nächsten Morgen von seinem Appetit erschlagen. Ich persönlich esse dann gerne etwas kaltes wie ein Ceviche oder eine Gazpacho. Heute gibt es die ganz traditionelle Gazpacho, welche hauptsächlich aus Tomaten besteht.  

Die Gazpacho ist eine kalte Suppe aus ungekochtem Gemüse. Sie stammt ursprünglich aus Andalusien, Südspanien und der Algarve, Portugal. Die klassische Gazpacho besteht aus Tomaten, Paprika, Gurke Staudensellerie und Weißbrot. Hierbei dient das Weißbrot als Emulgator, welcher die Suppe zu einer flüssigen bis sämigen Suppe macht. Mittlerweile gibt es Gazpacho-Rezepte aus so ziemlich allen Zutaten wie zum Beispiel Wassermelone, Gurke, Apfel und Nektarine.

Ich lasse das Weißbrot immer weg, weil ich es einfach nicht als Bindemittel in der Suppe mag und mir die Konsistenz auch ohne Weißbrot gefällt. Bei mir kommt das Weißbrot dann lieber kross mit Rosmarin und Knoblauch angebraten als Topping auf die Suppe. 

Für die Vinaigrette:

  • 40g Salatgurke
  • 40g rote Paprika
  • 40g staudensellerie
  • 6 El Olivenöl
  • 2 El Weißweinessig
  • Pfeffer, Salz, Zucker 

Zutaten: 

  • 80g Zwiebeln 
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprika 
  • 80g Staudensellerie 
  • 200g Salatgurke
  • 1 rote Chilischote
  • 500g Strauchtomaten
  • 4 Stiele Basilikum 
  • 4 El Olivenöl 
  • 2 El Weißweinessig 
  • Salz, Pfeffer, Zucker 
  • 1 El Tomatenmark 
  • 100 ml Gemüsefond

Zubereitung:

  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und grob schneiden. Die Paprika vom Strunk entfernen und die Kerne ausspülen. Den Staudensellerie sowie die Gurke schälen. Die Chilis längs halbieren und die Kerne entfernen. Die Tomaten überkreuz einschneiden und für 10 Sekunden blanchieren, abschrecken und häuten. Die Tomaten vierteln, entkernen und den Blütenansatz entfernen. Die Basilikumblätter vom Stiel abzupfen.
  2. Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Sellerie, Gurke, Chili, Tomaten und Basilikum in eine Schüssel geben, mit Öl, Essig, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Alle Zutaten mit Tomatenmark und Fond, in einem Küchenmixer fein pürieren. Macht es am Besten in zwei Fuhren. Eventuell leicht nachwürzen. 
  3. Wenn ihr einen Entsafter habt ( am besten ein Slow Juicer) könnt ihr das Smoothie Sieb einsetzten und alles einmal durch den Entsafter jagen. Hierfür müsst ihr die Tomaten nicht von Kernen und Haut befreien. Des Weiteren müsst ihr den Sellerie, die Gurke und das Basilikum nicht schälen oder von dem Stiel befreien. Die Paprika sowie die Chili, Zwiebel und Knoblauch müssen trotzdem von der Haut entfernt werden. Wenn ihr das Gemüse entsaftet, müsst ihr es zum Schluss nochmal mit Fond und Tomatenmark vermischen und natürlich abschmecken.  Die Suppe über Nacht kaltstellen. 
  4. Am nächsten Tag die Suppe nochmal durchrühren und falls nötig abschmecken. Für die Vinaigrette das Gemüse falls nötig putzen und schälen. Danach alles in feine Würfel schneiden und mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer abschmecken. 
  5. Die Suppe in Schalen verteilen und mit der Vinaigrette topen. Falls euch ein Topping nicht reicht, Croutons sowie in Butter und Knoblauch gebratene Garnelen passen super zur Gazpacho.